+++ SCHLAMMSCHLACHT IN VELLAHN +++

Nachdem der LM/SA-Lauf in Oranienbaum endlich mal wieder rund lief, freute ich mich auf das Rennen zur Deutschen Meisterschaft in Vellahn. Für mich eine weitere Herausforderung in meiner ersten Saison auf der 65er, denn die Strecke bin ich vorher noch nicht gefahren. Leider kann ich zur Strecke nicht so viel sagen, denn es goss an diesem Sonntag in Strömen und das Rennen wurde zur absoluten Schlammschlacht.
Im Training ließ ich es ruhig angehen und machte mich erst mal mit der Strecke unter den äußerst schweren Bedingungen vertraut. Ich legte mit Papa nur ein einziges Ziel fest: draufbleiben und durchfahren. Der erste Lauf klappte für die extremen Verhältnisse ganz gut, ich kam zwar nur mittelmäßig vom Start weg, dafür aber als 9. ins Ziel. Für mich - trotz Sintflut - ein super Ergebnis! Auch im zweiten Lauf fuhr ich auf der 9. Position, doch leider machte ich einen Fehler bei einem Bergabsprung und stürzte. Und da stand ich nun im Matsch und bekam mein Bike nicht mehr an. Klatschnass bis auf die Knochen fuhr ich irgendwann als Letzte ins Ziel. Aber hey, das passiert. Aktuell liege ich auf Platz 13 der Deutschen Meisterschaft – punktgleich mit Platz 12. Da geht also noch was!!! Nächstes Wochenende geht es zum MSC Kali Badsalzungen zum 3. Lauf der LVMX-Serie. Hier bin ich übrigens derzeit auf Platz 8.
Großes Dankeschön an alle Sponsoren und Daumendrücker für eure vielen positiven Kommentare und Mutmachernachrichten...

Bis bald... Eure #25 Lexi

+++ STURZFREI DURCH ORANIENBAUM +++

Dieses Wochenende standen gleich zwei Meisterschaftsläufe auf unserem Plan. Am Samstag (24.06.17) ging es nach Oranienbaum zur LM/SA inklusive LVMX-Wertung und Sonntag (25.06.17) zur Deutschen Meisterschaft zum MC Vellahn. Meine Prellung im Oberarm war nach zwei Wochen Pause ganz ordentlich verheilt, sodass ich mit frischem Mut nach vorne schaute.
Ich freute mich auf die Strecke in Oranienbaum, denn dort war ich die letzten Jahre viel mit meiner 50er unterwegs. Insofern kam ich gut zurecht, die Trainings verliefen mittelmäßig, aber ich steigerte mich von Runde zu Runde. Der erste Start war auch noch nicht das Gelbe vom Ei, doch ich bin gut durchgefahren und kam auf Platz 12 ins Ziel. Und dann, nach einer gefühlten Ewigkeit, platzte endlich der Knoten: Der zweite Start klappte und ich kam als 9. aus der ersten Runde. Am Ende kam ich als 13. ins Ziel, was sicherlich noch nicht das Ergebnis ist, das ich anstrebe, aber ich bin endlich mal wieder zwei Läufe ohne Stürze gefahren!!! Und so machten wir uns gut gelaunt auf den Weg nach Vellahn zur Deutschen Meisterschaft...
P.S. Übrigens krasse Sache, der Massencrash bei der MX2 in Oranienbaum! Liebe Grüße an die Vier, deren Bikes komplett abgebrannt sind.

Eure #25 Lexi

+++ GLÜCK IM UNGLÜCK +++

Manchmal steckt echt der Wurm drin! Am 11.06.17 ging es zur LM/BB nach Parmen. An sich kein Problem, alles gut, wäre da nicht die Erinnerung an das letzte Jahr. Damals war für mich das Rennwochenende bereits nach der dritten Runde vorbei und ich musste ins Krankenhaus. Dieses Jahr sollte es doch besser laufen, schließlich glaube ich nicht (mehr) an böse Geister und so. Aber leider stand auch in diesem Jahr das Rennen in Parmen zumindest für mich unter keinem guten Stern. Schon im Training kam ich irgendwie nicht mit der Strecke zurecht, die Zeiten waren nur mittelprächtig und der Platz am Gatter entsprechend. Dann habe ich auch noch beide Starts verhauen und fand mich jeweils im hinteren Teil des Fahrerfeldes wieder. Im ersten Lauf kam ich als 12. ins Ziel, im zweiten Lauf reichte es nur für Platz 16. Kurzum: Eigentlich will ich darüber kein Wort mehr verlieren, aber es macht natürlich auch keinen Sinn, immer nur über die positiven Dinge im Leben zu berichten. Manchmal steckt eben der Wurm drin, und das übrigens allein bei mir. Der MSC Parmen e.V. kann natürlich nichts dafür. Strecke und Veranstaltung waren echt top organisiert.
Damit es zukünftig besser läuft, hatten wir uns für die darauffolgende Woche vorgenommen, fleißig Starts zu trainieren. Doch daraus wurde nichts. Ich stürzte so blöd, dass wir wieder mal ins Krankenhaus mussten. Die erste Diagnose nach dem Röntgen: Bruch des Oberarms. Ich war stinksauer und verabschiedete mich schon von der Saison. Dann wurde nochmal geröntgt und plötzlich hieß es "nur" noch: starke Prellung. Zur Sicherheit wurde zusätzlich ein MRT gemacht, das ebenfalls keinen Bruch zeigte. Insofern: Glück im Unglück. Wenigstens etwas!

Derzeit fällt es mir nicht leicht, positiv zu bleiben, zumal wir den LM/SA-Lauf in Trebitz absagen mussten. Falls ihr ein paar aufmunternde Worte für mich habt, dann her damit!!!

Eure #25 Lexi

+++ LEXI SETZT PRIORITÄTEN +++

Obwohl am vergangenen Wochenende eigentlich die Landesmeisterschaft in Demmin auf dem Plan stand, haben wir uns kurzerhand entschieden, zum 2. Lauf der Deutschen Meisterschaft nach Laubus-Eschbach (L.E. - wie man dort sagt) zu fahren. Gemeinsam mit Vertretern des Förderpools des ADAC Berlin/Brandenburg setzte Lexi hier ihre Prioritäten. Manchmal ist die Taube auf dem Dach eben besser als der Spatz in der Hand. Jedenfalls kamen wir zu diesem Schluss, als wir auf den Wertungslauf der LM B/B verzichteten und damit vielleicht sogar auf einen Platz unter den ersten Fünf der Landesmeisterschaft. Aber das beste Training ist die Herausforderung ...

In der Deutschen Meisterschaft warten neue Hartbodenstrecken und schnelle Fahrer auf mich, und Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Also stürzten wir uns bei knapp 40 Grad sozusagen ins kalte Wasser. Durch den Feiertag war es möglich, schon am Freitag die 580 Kilometer Richtung Hessen zu fahren. Denn am Samstag fand auf dem Track des MSC Laubus-Eschbach e.V. der Hessen-Thüringen-Cup statt, an dem ich als Gaststarterin teilnehmen konnte. Eine tolle Chance, die wirklich schöne Naturstrecke kennenzulernen – ganz ohne Stress, da es hier nicht um Punkte ging und abgesehen davon uns die Hitze ordentlich zu schaffen machte. Mit Platz 14 im ersten Lauf und etwas Pech im zweiten landete ich schließlich auf Platz 21 und hatte nun jede Menge Eindrücke für das eigentliche Rennen gesammelt. Am Sonntag kam ich im Training schon sehr gut mit der Strecke zurecht. Der erste Start klappte gut und ich kam auf Platz 7 aus der ersten Runde, doch leider konnte ich diesen Platz nicht halten. 38 Grad im Schatten, mehr als 50 unter‘m Helm ... keine Ahnung, wie die anderen Piloten das gerockt haben. Mir fehlte schlichtweg die Kraft für Bestleistungen. Am Ende reichte es für Platz 13 im ersten Lauf und Platz 12 im zweiten. Aber ehrlich gesagt war ich trotz widriger Umstände und vor allem nach meinem großen Pech beim DM-Auftakt in Moorgrund zufrieden, zumal ich mich in der Wertung sogar um zehn Sekunden verbessert habe. Natürlich ist nach vorne noch jede Menge Luft! Deshalb werde ich die DM weiterfahren, weil ich hier einfach noch mehr lernen kann. Hoffentlich ist beim nächsten Lauf meine Freundin Emely wieder dabei. Gemeinsam macht es schließlich noch viel mehr Spaß, den Jungs zu zeigen, dass wir Mädels es auch draufhaben.

Alles in allem war es ein tolles Wochenende. Jetzt ist wieder Training angesagt, bevor es am 11. Juni zum 3. Lauf der Landesmeisterschaft B/B nach Parmen geht. Vielen Dank an den MSC Laubus-Eschbach e.V. für die großartige Organisation und natürlich an mein Team MTA-Motorsport, den ADAC Berlin/Brandenburg, Kröger - offizieller Orthema-Stützpunkt Ost, DIE TEXTWERKSTATT sowie Info Mask,  Sergey Garin, alle Daumendrücker ... und ein Extra-Knutsch geht an meine Eltern und Opa.

Bis bald
eure # 25 Lexi

+++ LEXI IS BACK +++

Nach Lexis Sturz bei der DM in Moorgrund vor zwei Wochen war noch nicht raus, ob die Prellungen und Blutergüsse soweit verheilt sein würden, aber unsere kleine Racerin lässt sich da bekanntlich nicht reinreden. Die blauen Flecken waren am letzten Wochenende zwar noch zu sehen, aber Lexi hatte keine Schmerzen mehr, sodass dem Auftakt zur Landesmeisterschaft in Sachsen-Anhalt in Schollene nichts im Wege stand.

Am Anfang habe ich mich auf dem sandigen Track etwas schwer getan. Doch das änderte sich zum Glück im Laufe des Rennens. Während der Trainings fehlte mir irgendwie der Drive, auch der Start zum ersten Lauf war nicht optimal. Aber irgendwann fand ich meinen Rhythmus und Gefallen an der Strecke, weshalb ich mich dann auch von Runde zu Runde steigerte. Im ersten Lauf landete ich auf Platz 9, im zweiten kam ich als Siebte durchs Ziel. Hier fuhr ich auch meine beste Zeit – zugegeben etwas spät. :-) Aber grundsätzlich war ich mit meiner Leistung zufrieden, in der Gesamtwertung bin ich als 65er-Rookie derzeit auf Platz 5. Natürlich geht da noch was! Deshalb heißt es jetzt, weiter fleißig trainieren ... und zwischendurch auch mal ein Eis.

Wer Lust hat, kommt am 28. Mai nach Demmin. Dort starte ich beim nächsten Lauf der Landesmeisterschaft Berlin/Brandenburg. Ich freue mich auf euch vor Ort oder über virtuelle Däumchen.

Bis bald
eure # 25 Lexi

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