+++ DM in Wilnsdorf am 10.06.2018 +++

Nach dem soliden EM-Lauf in Dreetz fuhr ich mit großartigen Eindrücken der Europameisterschaft am 10.06. nach Wilnsdorf. Beim MSC Oberes Weisstal e.V. fand die 3. Runde der Deutschen Meisterschaft statt. Was vor einem Jahr noch reinste Utopie war, ist jetzt bereits Realität: Lexi fährt sowohl national als auch international mit den Besten der Besten.
Die Strecke in Wilnsdorf war neu für mich, aber auch das gehört längst zur Routine, sich mit dem Unbekannten auseinanderzusetzen, dazuzulernen und gut vorzubereiten. Am Sonntagmorgen war die Strecke noch sehr tief und schlammig, was bedeutete, dass es nur eine gute Spur gab. Aber ich kam über den Tag immer besser damit zurecht und konnte bereits im Zeittraining die zwölftbeste Zeit einfahren. Das gab mir die nötige Selbstsicherheit für die Wertungsläufe. Beide Starts waren nicht wirklich herausragend, aber ich konnte mich schnell nach vorn arbeiten. So kam ich im ersten Lauf auf Platz 14 ins Ziel. Der zweite Lauf lief eigentlich viel besser und ich lag schon auf Platz 11, als auf einmal mein Bike stehenblieb. Nach einer gefühlten Ewigkeit sprang es dann wieder an und ich rettete mich auf Platz 20. So konnte ich wenigstens einen Punkt mitnehmen und bin vor allem nicht gestürzt. Im Vergleich zu den ersten Rennen der Saison ist das ein kleiner Sieg für mich und ich bin echt glücklich darüber.

Bis bald, eure #25 #517 Lexi

+++ EM IN DREETZ 02./03.06.2018 +++

Wow, so eine Europameisterschaft ist schon etwas. Trotz der anhaltenden Trockenheit in Berlin/Brandenburg war der MC Dreetz e.V. bestens vorbereitet. Die Strecke war super präpariert und das Drumherum der Veranstaltung wirklich top! Besonders stolz war ich natürlich, dass der EM-Lauf auf dem Gelände meines Heimatvereins stattfand, jedoch brachte mir der vertraute Dreetzer Sand kein Glück.
Ich merkte schnell, dass an diesem Wochenende bei mir nicht viel zusammenpasst. Meine Stürze in den letzten Rennen steckten mir noch in den Knochen und irgendwie auch im Kopf. Deshalb hatte ich leider massive Probleme, richtig in Fahrt zu kommen. Das ist schade, gehört aber dazu. Wenn man fällt, muss man eben wieder aufstehen. Und so zog ich mein Ding so gut wie möglich durch, konzentrierte mich, motivierte mich und qualifizierte mich schließlich für die Hauptrennen am Sonntag. Für so manch einen mag das nach nichts klingen, für mich war es wichtig und gut, denn ich besiegte meine Blockade und fuhr beide Rennen durch.
Danke, dass ich dabei sein durfte. Es war eine tolle Erfahrung und ich freue mich auf mehr!

Bis bald, eure #25 #517 Lexi

+++ 2. DM-Lauf DMSJ in Gräfentonna +++

Am 5./6. Mai ging es für uns zum 2. Lauf der Deutschen Meisterschaft nach Gräfentonna. Da ich den 1. Lauf in Bensdorf verletzungsbedingt nicht fahren konnte, wollte ich natürlich ein tolles Rennen liefern und so viele Punkte wie möglich sammeln. Deshalb reisten wir auch schon einen Tag früher an, denn am Samstag fand hier der Hessen-Thüringen-Cup statt, an dem ich als Gaststarter teilnahm – quasi als optimale Vorbereitung für den DM-Lauf am Sonntag. Die für mich bisher unbekannte Strecke war perfekt vorbereitet und machte einen guten Eindruck. Das war wichtig für mich, denn die mehrfachen Stürze in letzter Zeit nagten an meinem Selbstvertrauen. Ich wollte endlich mal wieder ein Rennen ohne Sturz absolvieren und somit die alte Sicherheit aus 50er-Zeiten zurückgewinnen.

Das Fahrerfeld war mit 28 Starten recht übersichtlich, die Trainings liefen ganz gut, ich konnte als 14te ans Gatter rollen. Beide Starts waren mittelmäßig und so belegte ich im ersten Lauf Platz 17 und kam insgesamt auf Platz 18. Alles in allem kein optimaler Einstieg in den DM-Lauf am Sonntag, aber ich biss tapfer die Zähne zusammen.
Im Zeittraining belegte ich nur Platz 19 und vermasselte schon wieder beide Starts. Im ersten Lauf kam ich auf Platz 17 ins Ziel und im zweiten auf Platz 20. Mit Platz 20 in der Gesamtwertung war ich alles andere als zufrieden. Das war nicht das Ergebnis, was ich mir vorgestellt hatte, aber wenigstens fuhr ich an diesem Wochenende ohne Sturz. Also bleibe ich positiv, auch wenn ich natürlich weiß, dass ich noch nicht bei der Leistung bin, die ich mal hatte. Aber hey, ich lasse mich nicht unterkriegen und wir arbeiten weiter hart daran, dass meine Sponsoren, meine Unterstützer und vor allem meine Fans nicht enttäuscht von mir sind. Schenkt mir also auch in Zukunft eure Däumchen, ich kann sie gebrauchen ...

Bis bald, eure #25 #517 Lexi

+++ LVMX/LM BB in Groß Schwiesow +++

Am 30. April ging es von Dänemark direkt weiter zum MSC Groß Schwiesow e.V., wo am 1. Mai der nächste Lauf zur LVMX/LM BB ausgetragen wurde. Zum Glück hatten wir vor diesem Feiertag einen Brückentag und zum Glück hatten wir genügend Kühlakkus dabei, so konnten meine Beulen vom Kopfsprung in Esbjerg halbwegs abheilen. 🙈

Dennoch gut drauf und hochmotiviert, freute ich mich auf die Läufe zur LVMX und Landesmeisterschaft Berlin/Brandenburg im heimischen Mecklenburg-Vorpommern. Im Training war die Strecke noch sehr schlammig, aber zum Mittag hin trocknete sie gut ab und war perfekt. Es waren 43 Fahrer genannt, aber die Strecke ist nur für 30 Fahrer zugelassen, weshalb Halbfinale gefahren werden mussten. Hier belegte ich Platz 7, was eigentlich ganz okay war, trotzdem war ich nicht hundertprozentig mit mir zufrieden. Ich habe viel zu lange gebraucht, um langsamere Fahrer zu überholen und im Finale verhaute ich auch noch den Start. Also musste ich mich wieder mal vorkämpfen, was mir nur teilweise gelang, weil ich einfach zu zögerlich beim Überholen bin. Am Ende kam nicht mehr als der 19. Platz heraus. Schade! Ich muss wieder mehr Sicherheit und bessere Starts hinbekommen, um an meine alten Leistungen anknüpfen zu können. Doch das beste Training sind die Rennen, und davon gibt es noch reichlich in dieser Saison. Beispielsweise in Gräfentonna, wo ich am 5. Mai als Gaststarter im Hessen-Thüringen-Cup an den Start gehe und direkt im Anschluss am 2. Lauf der Deutschen Meisterschaft teilnehme.
Bleibt also dran, da kommt noch was ...

Bis bald, eure #25 #517 Lexi

+++ EM-START IN DÄNEMARK #517 +++

Am letzten Aprilwochenende startete ich zu meinem ersten Europameisterschaftslauf in Esbjerg/Dänemark. Obwohl ich nach meinem Abflug in Bensdorf noch nicht hundertprozentig fit war, wollte ich trotzdem alles geben. So eine Teilnahme an einer Europameisterschaft erlebt man schließlich nicht alle Tage.

Mit meiner neuen EM-Startnummer #517 und der Aussicht auf einen tollen Track in Esbjerg fuhren wir also nach Dänemark und freuten uns auf ein spannendes Rennen der insgesamt 42 Starter in der Klasse 65 ccm. Einige kannte ich ja schon von meinem Vorbereitungsrennen in Holland und wusste, dass es nicht leicht werden würde. Im freien Training am Samstag machte ich mich erstmal mit der Strecke und dem sehr starken Fahrerfeld vertraut. Ehrlich gesagt hatte ich schon ziemlichen Respekt: mein erster EM-Lauf, meine hohen Erwartungen ... Im Zeittraining wurde ich lockerer und kam auf Platz 36. Am Nachmittag gab es dann das Quali-Race. Der einsetzende Regen war eine Wohltat, zumindest gegen den Staub. Denn ärgerlich war schon, dass die Sandstrecke bis auf die Startkurve den ganzen Tag nicht ein einziges Mal präpariert wurde. So pflügte ich also meine KTM durch den tiefen Sand und war mit Platz 30 ganz zufrieden und vor allem für die Finalläufe am Sonntag qualifiziert.

Am Sonntagmorgen hatten wir erst ein Warm up und dann die beiden Wertungsläufe. Im ersten Lauf erwischte ich leider einen schlechten Start und machte auch einige kleine Fehler, dennoch kam ich auf Platz 34 ins Ziel, was für mich okay war. Den zweiten Start vermasselte ich leider auch und musste mich von hinten vorkämpfen. Allmählich ging mir die Kraft aus, trotzdem gab ich alles auf der anspruchsvollen Strecke. Aber Mühe allein reicht manchmal nicht. In der vorletzten Runde sprang mir ein anderer Fahrer voll auf den Kopf – somit war für mich das Rennen beendet. Zum Glück bin ich mit Prellungen und Abschürfungen davongekommen. Mein schöner Bell Helm ist an zwei Stellen gebrochen! Da kann man sich vorstellen, wie heftig der Einschlag war und was alles hätte passieren können, wenn Papa nicht auf Qualität und die Rennleitung weniger auf Sicherheit achten würde. In der Gesamtwertung kam ich letztlich auf Platz 39. Na ja, da wäre mehr drin gewesen, schade!
Großes Dankeschön übrigens an das Kröger-Sport-Protection-Team und Ortema, dass ich noch rechtzeitig meinen neuen OCP-Brustschutz bekommen habe. Ohne diesen hätte ich nicht bei der EM starten dürfen. Ein großes Dankeschön auch an Mowik für die coolen Shirts und Dekore sowie an all meine Sponsoren und Unterstützer. Ihr seid die Besten!!!

Bis bald, eure #25 #517 Lexi

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