+++ AUFTAKT DER LM BERLIN/BRANDENBURG + DMSJ +++

Nach einem großartigen Saisonauftakt in Holland ging es am 7. April hochmotiviert zum ersten Rennen der Landesmeisterschaft Berlin/Brandenburg sowie zur Deutschen Meisterschaft DMSJ beim MC Bensdorf.

Ich hatte mich auf die Strecke und das Rennen gefreut, doch leider kam alles anders. Im freien Training am Samstag zur Landesmeisterschaft hatte ich schon den ersten Sturz und prellte mir die Hüfte. Das Zeittraining habe ich dann total vermasselt und landete auf Platz 18. Ich merkte selber, dass es irgendwie nicht mein Tag war. Aber was soll's? Kneifen gibt's nicht! Also versuchte ich, mich so gut wie möglich für den ersten Lauf zu motivieren. Der Start klappte super und ich bog als Fünfte um die erste Kurve. Trotz der Schmerzen in der Hüfte kam ich gut zurecht, fuhr auf Platz 7 ... und stürzte wieder. Rauf auf's Bike und weiter. Ich kämpfte, aber letztlich reichte es nur für Platz 14. Nun hieß es, tief durchatmen und sich auf den zweiten Lauf konzentrieren. Auch hier klappte der Start gut und ich lag wieder auf Platz 5. Leider nicht lange ... in der dritten Runde ging ich heftig zu Boden und konnte nicht aufstehen. Daraufhin wurde das Rennen abgebrochen und ich kam ins Krankenhaus mit Verdacht auf Oberschenkelbruch. Safety first! Nach dem Röntgen stellten die Ärzte zum Glück keinen Bruch fest und ich konnte mit Papa nach Hause fahren. Ohne meine Knieorthesen wäre die Verletzung sicherlich viel schlimmer gewesen. Daher ein dickes Dankeschön an Kröger Sport Protektion für den tollen Support!

Und jetzt drückt mir bitte die Daumen, dass ich zum Auftakt der LVMX-Serie beim MC Magdeburg wieder fit bin. Am Mittwoch wird das MRT ausgewertet und ich erfahre endlich, ob die Ärzte grünes Licht geben. Danke übrigens für die vielen Genesungswünsche. Jeder einzelne motiviert!

Gute Besserung auch an die vielen anderen verletzten Fahrer ... das waren ja leider einige Stürze in Bensdorf.

Bis bald eure # 25 Lexi

+++ SAISONAUFTAKT IN HOLLAND +++

Die Saison 2018 hat begonnen – und wir starteten international!

Am 31. März waren wir zu Gast bei der Holländischen Meisterschaft in Oldebroek. Mein erstes Rennen im Ausland und die beste Vorbereitung auf eine Saison, die zahlreiche Highlights beinhalten wird. Und es war großartig in Holland! In einem sehr starken Fahrerfeld konnte ich mich doch recht ordentlich behaupten und war mit Gesamtplatz 14 sehr zufrieden.

Ein dickes Lob an den Veranstalter - alles war super organisiert.

Bis bald eure # 25 Lexi

+++ SHOWDOWN IN DREETZ +++

Am 7. Oktober stand für mich das Finale der LVMX und der Landesmeisterschaft Berlin-Brandenburg bei meinem Heimatverein auf dem Programm. Obwohl uns Sturmtief Xavier ordentlich durchgeschüttelt hatte und der anschließende Starkregen alles andere als optimale Rennbedingungen versprach, wurde der große Showdown beim MC Dreetz trotzdem zum absoluten Highlight der Saison.  Der Track war super präpariert, ich fühlte mich fit und hatte auch große Lust, im letzten Rennen der Outdoor-Saison 2017 noch einmal alles zu geben ... 
Im freien Training kam ich schon mal sehr gut zurecht und platzierte mich auf Platz 7 von 23 Fahrern. Im Zeittraining war die Strecke schon einigermaßen demoliert und ich landete auf dem 10. Platz, was aber eine gute Ausgangsposition war. Der Start zum ersten Lauf klappte super und ich fuhr auf Position 6 durch den berüchtigten Dreetzer Tiefsand. Es war ein hartes Rennen mit vielen Positionswechseln, aber es heißt nicht umsonst: Wer in Dreetz fahren kann, der kann es überall. Und so lieferte ich mir bis zur letzten Runde einen spannenden Fight mit meinem Kumpel JANI Kettner und kam zum Glück unfallfrei auf Platz 8 ins Ziel. In der Pause hieß es dann, Kräfte tanken. Mit meiner 65er KTM ist es zwar schon etwas leichter, durch die naturgemäß ausgefahrenen Anlieger zu kommen, aber gerade in Dreetz ist und bleibt es ein Kraftakt – wenngleich mit jeder Menge Fun. Und so startete ich motiviert in den zweiten Lauf, der vor allem für Papa und die übrigen Zuschauer zum MX-Krimi wurde. Der Start klappte perfekt, ich kam als DRITTE um die erste Kurve und konnte mich sogar auf Platz 2 vorschieben. Dann überholte mich Paul Neunzling und ich lag einige Runden auf Platz 3. Plötzlich fiel der führende Niklas Ohm aus und somit fuhr ich wieder auf Platz 2 mit gutem Vorsprung zum Fahrerfeld. Das war echt der absolute Wahnsinn! Drei Runden vor Schluss machte ich jedoch einen Fehler und stürzte ... wertvolle Sekunden verstrichen, bis ich mein Bike wieder startklar hatte … viele Fahrer zogen an mir vorbei … und so reichte es am Ende leider nur für Platz 9 und in der Tageswertung für Rang 8. Ich war mega enttäuscht, weil ich mir durch diesen dummen Fehler den Platz auf dem Podium versaut habe. ABER letztlich weiß ich jetzt, dass ich durchaus das Zeug dazu habe, ganz vorn mitzumischen. Die nächste Saison kommt und das harte Sandtraining mit Sergey Garin zahlt sich immer mehr aus. Außerdem macht es mir mittlerweile riesigen Spaß, mit meinem Bike durch den Sand zu heizen. Deshalb freue ich mich schon jetzt auf die Saison 2018 und schaue gern zurück auf mein erstes Jahr in der Klasse 65 ccm, das trotz einiger Höhen und Tiefen super für mich lief.

Meine Endplatzierungen:
Platz 9 - Deutsche Meisterschaft (DMSJ)
Platz 6 - LVMX Serie
Platz 6 - LM/BB Platz

Doch bevor ich mich in die Winterpause verabschiede, kommt noch ein Highlight! Am 1. Dezember starte ich beim Supercross in Chemnitz. Ich freue mich riesig darauf und werde natürlich berichten.

Vielen Dank an alle meine Unterstützer, ohne euch wäre das alles nicht möglich.

Bis bald
eure # 25 Lexi

+++ LEXI in den TOP 10 der DMSJ +++

Und schupps, ist schon wieder eine Saison rum. Am 01.10.17 fand das Finale der Deutschen Meisterschaft (65 ccm) beim MSC Lugau statt. Leider waren nur zehn Fahrer angereist, was ich persönlich sehr schade fand. Was war im Einzelnen los?
In Lugau erwartete mich wieder eine unbekannte Streckte. Als wir am Samstag ankamen, war das Wetter super, der Boden trocken und hart – so, wie ich es gern hab. Nach einer durchregneten Nacht war der Track alles andere als optimal, aber daran habe ich mich spätestens seit den Wetterkapriolen des Jahres 2017 gewöhnt. Da hilft nichts, außer Popobacken zusammen und durch. Trotz schwieriger Bedingungen kam ich über den Tag immer besser mit der Strecke zurecht. Im Pflichttraining fuhr ich die siebtbeste Zeit und steigerte mich sogar noch um zehn Sekunden. Pünktlich zu den Rennen wurde das Wetter besser und der Boden richtig griffig. Die beiden Starts waren nicht die Wucht, aber ich kämpfte mich jeweils vor und wurde in beiden Läufen auf Platz 7 abgewunken, in der DM-Wertung waren es zweimal Platz 6. Somit steht das Ergebnis für die DMSJ-Serie fest: Obwohl mir ein komplettes Rennen fehlt, bin ich unter den TOP 10, genauer gesagt auf Platz 9 der Jahreswertung 2017 und damit punktgleich mit meiner Freundin Emely Köhler (Platz 10), die nach ihrem Sturz derzeit an Krücken humpelt und mich trotzdem am Streckenrand angefeuert hat. Danke, Emely … und gute Besserung weiterhin!
Damit ist meine erste 65er-Saison schon fast vorbei und rückblickend kann ich echt nicht meckern. Wenn jetzt am Wochenende in Dreetz die Finale der LVMX und der LM/BB noch so prima laufen, kann ich mit mir und natürlich meinem Team mehr als zufrieden sein.

Und deshalb wiederhole ich mich sehr gern: DANKE an alle meine Unterstützer und Daumendrücker!
Meine Eltern, Omas und Opa
Mein Team MTA-Motorsport
Kröger Sport Protection Offizieller Ortema Stützpunkt Ost
Trainer Sergey Garin
Medienagentur MASK
DIE TEXTWERKSTATT

Danke … und drückt mir für heute noch einmal kräftig die Daumen!!!

+++ DM: LEXI JETZT AUF PLATZ 10 +++

Am 9. und 10. September konnte ich beim MSC Thurm gleich zwei Mal starten. Am Samstag bin ich als Gaststarter in der Sachsen-Meisterschaft gefahren – ein prima Training für den Sonntag, denn dort fand der 7. Lauf zur Deutschen Meisterschaft statt. Mit der Idee war ich nicht allein, sodass sich bereits am Samstag fast das gesamte Fahrerfeld der Deutschen Meisterschaft auf dem Track tummelte.
Die Strecke war super vorbereitet und ich freute mich auf das Rennen. Mit Platz 14 im ersten Lauf war ich überhaupt nicht zufrieden, doch der zweite Lauf klappte dann schon viel besser. Hier kam ich als Achte ins Ziel und war guter Dinge für den Sonntag. Schön wäre eine Gäste-Wertung gewesen, da man bei den zahlreichen DM-Piloten schon einen Trend hätte erkennen können. Aber so blieb es spannend. Am Sonntag verliefen die Trainings ganz solide. Mit Platz 12 im Zeittraining ging ich an den Start, der gut klappte. Ich fuhr konstant mein Rennen durch und kam auf Platz 9 ins Ziel. Für mich echt super! Leider blieb das nicht so. Nach einem mittelmäßigen Start stürzte ich bereits in der ersten Runde und war dann so von der Rolle, dass ich meinen Rhythmus nicht fand. Nach einem weiteren Sturz reichte es am Ende nur für Platz 11, dafür in der Tageswertung für Platz 9 und in der DM-Wertung sogar für Platz 7, und das ist doch nun wirklich nicht sooo schlecht. :-)
Weitaus schlimmer erging es an diesem Wochenende meiner Freundin Emely Köhler und Kumpel Aaron Kowatsch. Beide verletzten sich und mussten operiert werden! An dieser Stelle noch einmal gute Besserung an euch zwei: Kommt beide schnell und fit wieder!
In der Meisterschaftswertung habe ich mich jetzt auf Platz 10 geschoben, und das in meinem ersten Jahr auf der 65er und mit einem Lauf weniger – also eigentlich ganz okay! In zwei Wochen findet das Finale der Deutschen Meisterschaft in Lugau statt. Drückt mir die Daumen, dass ich die Saison erfolgreich und gesund zu Ende bringe.
Bis bald eure # 25 Lexi

Danke an alle Unterstützer:
meine Eltern & Oma und Opa
mein Team MTA Motorsport
Trainer Sergey Garin
Kröger Sport Protection offizieller Ortema Stützpunkt Ost
ADAC Berlin/Brandenburg
Info Mask
DIE TEXTWERKSTATT
... und euch Daumendrückern und Gutfindern da draußen. <3

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